Die IQOS E-Zigarette von Philip Morris – Weltneuheit mit Wiedererkennungscharakter

iqos test Deutschland 2019Es ist eine stetige Diskussion, die zwischen Zigaretten-Rauchern und Fans des Dampfens geführt wird.

Fragen nach der gesundheitsschädlicheren und billigeren Methode oder sogar dem besseren Verbraucher-Erlebnis werden hitzig diskutiert.

Es scheint fast so, als wolle Philip Morris diese Diskussionen mit der neuartigen IQOS E-Zigarette noch einmal verstärken, denn mit einem Hybrid-Gerät, das eine Mischung aus Zigarette und E-Cig darstellt, spricht man eine komplett neue Gruppe an Verbrauchern an.

Und diese Gruppe scheint stark fasziniert zu sein von einem Produkt, welches mit echtem Tabak arbeitet, gleichzeitig jedoch Hitze statt Verbrennung einsetzt.

Da die Beliebtheit der IQOS – was im Englischen für „I Quit Original Smoking“ steht – immer mehr zunimmt, möchten wir uns die E-Zigarette im Folgenden mal etwas genauer ansehen.

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So funktioniert die IQOS

So funktioniert die IQOS

Um sich überhaupt erst einmal ein Bild der IQOS machen zu können, muss der Verbraucher verstehen, wie dieses Wundergerät überhaupt funktioniert.

Wobei der Begriff „Wundergerät“ womöglich ein wenig zu hoch gestochen sein mag, denn die Arbeitsweise des Geräts ist alles andere als kompliziert.

Wie bereits erwähnt, lässt sich die IQOS noch nicht wirklich in eine Schublade schieben.

Sie ist weder ein Dampfgerät, da hierbei keine Liquids zum Einsatz kommen noch eine herkömmliche Zigarette, da der eingesetzte Tabak nicht verbrennt, sondern lediglich erhitzt wird.

Vom Hersteller Philip Morris lautet die Beschreibung dieses Geräts „Heat-Not-Burn Device“ – also Hitze-statt-Verbrennungs-Gerät – was der Funktionsweise tatsächlich ziemlich nahekommt.

Der Einfachheit halber wollen wir daher im Folgenden den Begriff E-Zigarette verwenden, obwohl dieser wohl auch nicht ganz richtig ist.

Im Unterschied zu Dampfgeräten nutzt die IQOS Einsätze, die wie zu klein geratene Zigaretten aussehen.

Diese sind hauptsächlich mit Tabak, allerdings auch anderen Stoffen wie Propylenglycol (PG) versehen, welche wir auch in E-Liquids finden.

Die IQOS funktioniert so, dass sie die Einsätze, die übrigens einfach in den Stift eingegeben werden, erhitzt, wodurch das Gesamterzeugnis aus Tabak und anderen Stoffen Dämpfe freigibt, die normalem Zigarettenrauch in Geschmack und Wirkung sehr nahekommen.

Die Idee, die sich also hinter der IQOS verbirgt, ist, das Rauchen einer Zigarette nachzuempfinden, ohne dabei den Tabak verbrennen zu müssen.

Raucherlebnis

Raucherlebnis

Es mag erstaunlich klingen, doch während unserer ausgiebigen Testphasen konnten wir bereits zu Beginn feststellen, dass das Raucherlebnis einer IQOS dem einer normalen Zigarette tatsächlich sehr nahekommt.

Insbesondere in Sachen Geschmack kann das Gerät überzeugen, jedoch auch der sogenannte „Hit“, den man beim Inhalieren normaler Zigaretten verspürt, ist diesen sehr gut nachempfunden worden und somit unglaublich authentisch.

Hier sollte der Vaper jedoch bereits große Abstriche gemacht haben. Wie es oft so schön heißt, das Glück des einen ist des anderen Leid.

Und so verhält es sich auch bei diesem Produkt, denn der Unterschied zu anderen Vaporizern, die mit Liquids arbeiten, ist beim Raucherlebnis extrem.

Die IQOS sollte daher eher denjenigen empfohlen werden, die eine (gesündere?) Alternative zu herkömmlichen Zigaretten suchen, nicht aber aus reinem Vergnügen „vapen“.

Beim Stichwort „gesund“ wird es allerdings noch einmal interessant.

Während viele Firmen, die sich der Herstellung von Dampfgeräten, E-Zigaretten oder sonstigen, vergleichbaren Produkten verschrieben haben, beteuern, dass dies die weitaus gesündere Methode im Vergleich zum herkömmlichen Rauchen ist, sollte man keine allzu voreiligen Schlüsse ziehen.

Zwar wurden bereits viele Studien angestellt, einzig und allein die Zeit wird jedoch Aufschluss darüber geben, wie schädlich diese Methode des Rauchens wirklich ist.

Fakt ist, die IQOS schafft es, mithilfe der Erhitzungsmethode ein ähnliches Raucherlebnis zu erzeugen wie herkömmliche Zigaretten.

Das Versprechen, weniger gesundheitsschädigend zu sein, muss jedoch erst noch zu 100% belegt werden, denn obwohl geringere Konzentrationen an schädlichen Stoffen gemessen werden können, sind diese immer noch vorhanden.

Herstellungsqualität

Herstellungsqualität

Erwartungsgemäß ist das Produkt von Philip Morris makellos verarbeitet und verspricht hohe Qualität hinsichtlich seiner Herstellung.

Auch nach wochenlangen Testphasen hielt die gesamte Einheit vielen Bedingungen stand.

Insgesamt besteht die IQOS aus einer Ladestation, die ein wenig kleiner als eine Zigarettenschachtel ist und dem „Smoking Pen“ (Rauchstift).

Die Tabakeinlagen müssen stets gesondert mitgeführt werden, was ein wenig umständlich und teilweise nervig sein kann.

Viel Magie ist, wie gesagt, nicht wirklich vorhanden, da der Stift lediglich aus Batterie und einem kleinen Ofen besteht, der die Einlagen erhitzt und somit den Tabakdampf erzeugt.

Per Knopfdruck kann der „Hit“ erzeugt werden, der Mund muss dabei an der Tabakeinlage angesetzt werden.

Insgesamt erlaubt die IQOS eine Laufzeit von 14 Zügen oder etwa 6 Minuten und eine Session bei etwa 350 Grad Celsius, bevor er wieder in seine Ladestation gegeben werden muss.

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Benutzerfreundlichkeit

Da wir am Anfang vom Begriff E-Zigarette gesprochen haben, wird es den ein oder anderen nun wundern, weshalb die Ladestation stets mitgeführt werden muss.

Nun, die Batterie des Stifts ist derart klein und schwach, dass sie lediglich für eine Tabakanlage ausreicht, bevor der Stift wieder in die kleine Station gegeben werden muss.

Auch hier bekommt der Verbraucher das Gefühl, als würde er eben nur eine Zigarette rauchen, was also ganz im Sinne des Herstellers zu sein scheint.

Im Anschluss daran muss der Stift wieder in die Station gegeben werden, um diesen kurz zu laden.

Auf diese Art und Weise kann die IQOS etwa 20 Mal pro Tag verwendet werden, bevor auch die Station wieder an den Strom angeschlossen werden muss.

Dies entspricht also etwa der Menge einer Schachtel Zigaretten pro Tag.

Wer sich nun fragt, wie hoch dementsprechend die Benutzerfreundlichkeit ist, der sollte sich selbst fragen, wie oft er das Gerät pro Tag verwenden wird.

In unseren Augen ist eine Anzahl von 20 „Sessions“ jedoch ausreichend für den normalen Raucher und zwingt ihn darüber hinaus sogar dazu, Pausen zwischen dem Rauchen einzulegen.

Die Größe ist annehmbar, jedoch erscheint es auf den ersten Moment ein wenig überflüssig, dass stets die ganze Box mitgeführt werden muss, anstatt lediglich den Stift bei sich haben zu können.

Dass die Einlagen stets separat mitgeführt werden müssen, ist ebenfalls ein wenig störend.

Ist die IQOS anfängerfreundlich konzipiert?

Ist die IQOS anfängerfreundlich konzipiert?

Ja. Egal, ob man Raucher, Dampfer oder blutiger Anfänger ist, jeder wird mit der IQOS von Anfang an bestens zurechtkommen.

Schließlich kommt der Stift bereits geladen in der Ladestation an und muss nur noch herausgenommen werden, um sofort funktionsfähig zu sein.

Anschließend reicht es, die Einlagen in den Stift zu stecken und schon kann per Knopfdruck losgelegt werden.

Es empfiehlt sich jedoch, die ganze Einheit stets über Nacht zu laden, da sonst nicht garantiert werden kann, dass die Station den ganzen Tag über genügend Saft bieten wird.

Unser Gesamteindruck

Unser Gesamteindruck

Die IQOS besticht in unseren Augen mit seiner Einfachheit und besonderen Funktion.

Er vermag es, eine Lücke zu füllen, die bislang zwischen Dampfgeräten und herkömmlichen Zigaretten bestand.

Das Raucherlebnis ist sehr ähnlich zu dem, was der Verbraucher bei normalen Zigaretten empfindet, und das alles bei einem (vermeintlich) weniger schädlichen Produkt.

Hierbei möchten wir jedoch unseren Lesern empfehlen, selbst eigenständige Recherchen zum Thema Schädlichkeit von E-Zigaretten sowie konkret der IQOS anzustellen, um ein entsprechendes Risiko individuell abschätzen zu können.

Doch der eigentliche Vorteil der IQOS ist, dass im Vergleich zum Zigarettenrauch hierbei weder die nähere Umgebung eingenebelt wird noch der in den Augen mancher Menschen lästige Zigarettengeschmack entsteht.

Viele Fans der IQOS scheinen gerade das an diesem Tabakvaporizer zu schätzen, da man sowohl im Drinnen „rauchen“ kann als auch seine Umgebung und Mitmenschen weniger beeinträchtigt.

Wer sich nun also ernsthaft überlegt, sich die IQOS zuzulegen, der sollte sich zu folgender Fragestellung ernste Gedanken machen: Möchte ich meinen Konsum herkömmlicher Zigaretten einschränken und bin ich dafür bereit, auf eine E-Zigarette umzusteigen, die täglich geladen werden muss?

Wer diese beiden Fragen mit „JA“ beantworten kann, dem können wir zum Umstieg nur empfehlen.

Die IQOS ist leicht, handlich und absolut benutzerfreundlich, was ihn zu einer echten Alternative zu normalen Zigaretten macht.

Dampfer, die lieber auf Aromen und einzigartige Geschmackserlebnisse setzen, sollten von diesem Produkt jedoch eher die Finger lassen.

Mit diesem Produkt wird eindeutig der allgemeine Raucher angesprochen, der sich jedoch mit der IQOS wie zu Hause fühlen dürfte.

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