E-Liquids und Auswirkungen falscher Lagerung

Es gibt für einen Vaper fast nichts ärgerlicheres als ein Fläschchen E Zigarette Liquid zu öffnen, welches lediglich ausreichende oder sogar minderwertige Qualität aufweist. Das Rauch-Erlebnis wird dadruch entscheidend beeinträchtigt, auch die Lust am Vapen kann verloren gehen. Denn sind wir mal ganz ehrlich: Bei E-Zigaretten kommt es nun mal auch auf den Geschmack an.

Darüber hinaus beschweren sich die Konsumenten oft zu Unrecht bei den Herstellern. Diese hätten schlechte Ware geschickt oder deren Produkte seien einfach nur mangelhaft. Doch oft ist die Schuld letztendlich beim Konsumenten und nicht beim Fabrikat zu suchen, denn dieser hat schlicht und ergreifend Fehler bei der Haltung oder Lagerung gemacht.

Um euch also in Zukunft vor deren Mängeln oder Ärgernissen zu schützen, wollen wir euch im Folgenden Techniken erklären, wie ihr eure E-Liquids am besten lagern könnt, ohne dabei Qualitätsverluste hinnehmen zu müssen.

Gründe für den Qualitätsverlust

 Zu hohe Temperatur bei der Lagerung

Eigentlich sollten gewöhnliche Zimmertemperaturen keine großen Auswirkungen auf den Inhalt unserer so geliebten Fläschchen haben. Doch oft kommt es vor, dass beim Transport, der Lieferung oder eben auch beim simplen Stehen Lassen in der Sonne extrem hohe Temperaturbeanspruchungen anfallen. Ab einem Wert von 40 Grad wird es kritisch, und der E-Liquid beginnt sich zu verfärben und zu verändern, da nun chemische Prozesse innerhalb der Gefäße einsetzen. Dies wiederum hat natürlich eine große Auswirkung auf die Qualität unserer Produkte. Die beste Temperatur zur Lagerung liegt nach heutigen Studien zwischen 18 und 23 Grad. 

UV-Strahlung

Während die Sonne bei biologischen Flecken wie Sonnenblumenöl auf der Kleidung Wunder wirken kann, hat sich durchaus negative Effekte auf die Qualität von E-Liquids. Werden diese zu starkem Sonnenlicht und somit zu starker UV-Strahlung ausgesetzt, verändert dies wiederum die Zusammensetzung der Stoffe. Daher die E-Liquids, falls möglich, immer an dunklen Orten wie beispielsweise Schubladen oder Kartuschen aufbewahren. 

Das richtige Gefäß

Oft haben uns ebenfalls Fragen erreicht, in denen es über das richtige Gefäß zur Lagerung von E-Liquids geht. Die Frage ist schnell zu beantworten und liegt eigentlich auch auf der Hand, denn ihr solltet den E-Liquid genau dort gelagert lassen, wo er auch bei euch zu Hause ankommt: In einer Glasflasche. Andernfalls lauft ihr Gefahr, dass der E-Liquid nach zu langer Zeit in einem anderweitigen Container dessen chemikalische Komponenten angreift und dadurch sich mit diesen Partikeln vermischt. Ein Beispiel hierfür wäre die Lagerung in Plastik Gefäßen, die wir strengstens ablehnen.

Um zusätzliche UV-Strahlung und Licht auf ein Minimum zu begrenzen, bietet sich die Lagerung in Glasfläschchen an, die eine besonderes dunkle Farbe aufweisen, zum Beispiel Braunglas. Das wird umso wichtiger, je länger man das E-Liquid lagern will. Je weniger Luft ihr übrigens bei der Lagerung im jeweiligen Gefäß einschließt, desto besser. 

Wie kann ich überprüfen, dass mein E-Liquid schlecht ist?

Viele glauben, dass der E-Liquid bereits schlecht ist, sobald sich die verschiedenen Komponenten voneinander abgesetzt haben und unterschiedliche Schichten gebildet haben. Das hat jedoch nichts mit der Haltbarkeit zu tun und liegt lediglich an der chemischen Zusammensetzung der einzelnen Inhaltsstoffe. Um jedoch dem E-Liquid wieder in seinen alten Zustand zurückzuversetzen, solltet ihr das Fläschchen vor jedem Gebrauch kräftig schütteln.

Sollten sich die Komponenten dann immer noch nicht vermischen, so empfiehlt es sich, den E-Liquid zu entsorgen. Dann ist der Inhalt wahrhaftig abgelaufen und sollte nicht mehr geraucht werden.

Ihr könnt übrigens auch an der Farbe erkennen, ob euer E-Liquid noch gut oder bereits schlecht ist. Sobald die Haltbarkeit überschritten wurde, was jedoch bei richtiger Lagerung mehrere Jahre dauern könnte, hat sich die Farbe verändert. Die Farbe ist dann gewöhnlich dunkler, da das E-Liquid oxidiert ist. Obwohl es nicht wirklich gesundheitsschädlich ist, einen oxidierten Stoff zu vapen, raten wir dennoch davon ab. Auch der Geschmack wird sich eher negativ ausdrücken. 

Zusammenfassung

E-Liquids können also tatsächlich ihre Haltbarkeit verlieren. Achtet also auf eine saubere Lagerung gemäß unserer Tipps sowie auf den richtigen Händler. Erfahrene Händler werden wissen, wie sie den E-Liquid auf Transportwegen behandeln müssen, sodass er nicht bereits in schlechter Qualität bei euch ankommt.

Thomas Wellenbach hat sich seit mittlerweile fast 5 Jahren komplett dem Markt des Dampfens verschrieben. Was mit einem kurzen Selbstversuch und einer Wette begann, resultierte in der größten Leidenschaft seines verhältnismäßig noch jungen Lebens. Der 28-Jährige betreibt heute ein Vergleichsportal für E-Zigaretten und hat ein Team aus internationalen Insidern auf diesem Gebiet um sich geschart.