Mechanische Mods – Erklärung und Sicherheitstipps

mechmodsJeder, der schon mal auf YouTube oder sonstigen Plattformen unterwegs war und nach Vapern Ausschau gehalten hat, die es besonders drauf haben, wird sich wohl oder übel die Frage gestellt haben: Woher hat er nur diesen Mod? Schließlich benutzen viele Veteranen des Vapings ihre eigenen Geräte, die oft kompliziert und aufwendig konstruiert aussehen.

Doch damit weit gefehlt. Die Rede ist heute nämlich von sogenannten „Mechanischen Mods“, oder auch einfach nur „Mech Mods“, die zwar so aussehen, als habe sie ein Maschinenbau-Ingenieur erstellt, im Grunde genommen jedoch die einfachste Art aller Mods darstellen.

Aufbau eines „Mech Mods“

Mech Mods sind für diejenigen Leute gedacht, die sich ihren eigenen Mod zusammenbauen wollen und damit hauptsächlich Geld sparen können. So kompliziert das nun klingen mag, so einfach ist die Lösung. Denn Akkuträger bestehen lediglich aus einem Gehäuse, einer Batterie und einem Atomizer, den man eben dann auf das Ganze Gerät setzt.

Gehäuse: Das Gehäuse besteht meist aus Metall oder auch Holz und ist nichts anderes als eine Schale für unsere Batterie. Meist in Röhren- oder Box-Form gehalten, weist das Gehäuse noch einen Schalter auf, den wir später benutzen werden, um den Stromfluss von der Batterie zum Atomizer zu ermöglichen.

Batterie / Akku: Je nachdem, wie groß das Gehäuse ist, desto mehr oder weniger Batterien kann man innerhalb eines Mech Mods verbauen. Meistens reichen euch jedoch 1 bis 2 Akkus, wir haben aber auch schon ganz andere Extremfälle gesehen.

Atomizer: Ein weiterer großer Vorteil der Mech Mods ist, dass sie fast mit allen gängigen Atomizern kompatibel sind, egal wie hoch beispielsweise der Widerstand einer bestimmten Coil ist. Das erlaubt euch ein großes Plus an Flexibilität.

Wer sollte auf Mech Mods zugreifen?

Die große Portion an Individualität setzt natürlich eine gewisse Erfahrung beim Vapen voraus. Eine weitere Voraussetzung ist auch, dass man sich um einiges mehr Zeit für diese Geräte nehmen muss, da man eben selbst daran herumtüfteln wird. Wer jedoch auf extreme Rauchentwicklung sowie überwältigende Power steht, der wird um Mech Mods nicht herum kommen! 

Mech Mods und Sicherheit

Wie bereits beschrieben, bestehen Mech Mods im Grunde genommen aus nicht mehr als einem Gehäuse und einer Batterie. Daher gibt es auch nicht viel, was kaputt gehen kann und das Sicherheitsrisiko ist generell sehr gering. Generell? Richtig gehört. 

Sicherheitstipps

Mech Mods sind nicht reguliert, deshalb können immer wieder Makel und Fehler auftreten, die nicht vorhersehbar sind. Hier sind die entscheidenden Tipps, um euch vor derartigen Fehlern zu schützen:

Batterien: Achtet darauf, dass ihr gängige Batterien nehmt und keine exotischen Produkte. Zu den gängigsten für Mech Mods zählen ICR (LiCo02) und IMR (LiMn) Batterien, die im Grunde genommen zu jedem Gerät passen, welches eine 3,7 Volt Quelle benötigt. Darüber hinaus sollten die Batterien gut geladen sein, überladene sowie leere Batterien können gefährlich für eure Session werden.

Vorsicht vor Kurzschlüssen: Bei regulierten Mods kann dies aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht passieren. Mech Mods werden jedoch Stromflüsse zulassen, selbst wenn sie auf einen Widerstand von 0 Ohm treffen. Achtet also darauf, dass ihr auf Coils mit einem Mindest-Widerstand von 1,5 Ohm, besser noch 2,4 – 3 Ohm stößt.

Fehlzündungen vermeiden: Insbesondere in der Hosentasche ist die Gefahr von Fehlzündungen bei Mech Mods gegeben. Zwar ist sie gering, doch sie ist gegeben. Einige Geräte kommen daher mit einer „Sperren-Funktion“, die ziemlich nützlich sein kann. Hat dies euer Gerät nicht, so solltet ihr immer auf Nummer sicher gehen, indem ihr den Atomizer vom Mod entfernt. Dadurch ist die Gefahr einer Fehlzündung gebannt.

Ausreichender Luftstrom: Ihr solltet bei der Zusammensetzung eures Mech Mods immer darauf achten, dass ausreichend Belüftungslöcher gegeben sind. Ansonsten entsteht innerhalb eures Mods ein Überdruck, was zu sehr gefährlichen Situationen führen kann.

Zusammenfassung

Mech Mods sind nicht nur preislich gesehen für viele Vaper eine ernstzunehmende Alternative. Zwar verabschiedet ihr euch hier von jeglichen technischen Raffinessen, doch das Vaping Erlebnis wird damit zum Highlight und auch eure Geldbörse wird es euch danken. Wir wollen jedoch betonen, dass Mech Mods insbesondere für fortgeschrittene Vaper zu empfehlen sind und von Anfängern zu Beginn lieber noch gemieden werden sollten!

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Thomas Wellenbach hat sich seit mittlerweile fast 5 Jahren komplett dem Markt des Dampfens verschrieben. Was mit einem kurzen Selbstversuch und einer Wette begann, resultierte in der größten Leidenschaft seines verhältnismäßig noch jungen Lebens. Der 28-Jährige betreibt heute ein Vergleichsportal für E-Zigaretten und hat ein Team aus internationalen Insidern auf diesem Gebiet um sich geschart.