Sieg: British Association of Adoption and Fostering ändert E-Zigaretten Politik

Vor ein paar Wochen wurde eine gemeine Story über ein Pärchen aus Großbritannien veröffentlicht, die kein Kind adoptieren durften, da ein Sozialarbeiter den Mann mit einer elektronischen Zigarette gesehen hat. Diese Story hat für zahlreiche Proteste unter Dampfern der ganzen Welt gesorgt und das Ganze ging so weit, dass die British Association of Adoption and Fostering ihre Richtlinien so änderten, dass elektronische Zigaretten bei Adoptionen keine Rolle mehr spielen.

Vor Kurzem wurden zahlreichen Engländern noch verboten, Kinder zu adoptieren, wenn sie elektronische Zigaretten konsumierten. Man musste seit über 12 Monaten von E-Zigaretten weg sein, bevor man überhaupt zum Interview zugelassen wird. Nachdem die Schlagzeilen veröffentlicht wurden und ein perfekt geeignetes Pärchen nicht zugelassen wurde, entschlossen sich die Autoritäten glücklicherweise dazu, die Richtlinien zu ändern, so dass nun auch Dampfern ermöglicht wird, Kinder zu adoptieren.

In den Medien wurde heftig debattiert, ob elektronische Zigaretten Anlass geben dürfen, Menschen vom Adoptionsverfahren auszuschließen, jedoch ist eine Entscheidung ohne wissenschaftliche Studien über die Risiken beim Dampfen äußerst schwer. Bislang gibt es keine legitime Gründe dafür, Familien zu verbieten, Kinder zu adoptieren, nur weil einer der beiden sich gerne eine elektronische Zigarette zu Gemüte zieht. Zudem ist es unverantwortlich den Kindern gegenüber, die sehnsüchtig nach einem zu Hause suchen.

In den meisten Fällen sind Dampfer ehemalige Raucher, die lediglich versuchen, ihre Gesundheit zu verbessern, indem sie die Gifte von Tabakprodukten meiden. Dies sollte eigentlich als positiver Punkt betrachtet werden und ein Grund mehr dafür sein, solchen Menschen die Fürsorge eines Kindes anzuvertrauen, denn sie tun schließlich alles in ihrer Macht stehende, für eine gesündere Umwelt zu sorgen.

Nach weiteren Erwägungen und zahlreichen kontroversen Berichtren von E-Zigaretten-Anhängern und den Medien, veröffentlichte die British Association of Adoption and Fostering letztendlich folgendes Statement: Beim nächsten Treffen unseres Health Group Advisory Committee (HGAC) werden wir empfehlen, dass Agenturen elektronische Zigaretten nun als Alternative zu Tabakzigaretten betrachten…Agenturen sollten erkennen, dass Kinder durch die elektronischen Zigaretten deutlich geringeren Risiken ausgesetzt sind, als es bei Tabakprodukten der Fall ist und auch Adoptionen sollen nicht mehr davon abhängen, ob Eltern elektronische Zigaretten konsumieren oder nicht. Jeder Fall sollte dabei einzeln betrachtet werden.

Dies stellt für Dampfer natürlich einen großen Sieg dar, denn durch die Änderung dieser Richtlinie kann es nun weiter gehen und vielleicht gibt es schon bald die entsprechenden Gesetzesänderungen. Wir applaudieren der British Association of Adoption and Fostering für ihren Wille, sich dem Problem anzunehmen und entsprechende Änderungen ihrer Politik einzuführen.

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