Vaporisierer im Test – Großer Vaporizer Vergleich – Hilfe + Antworten

Verdampfer – volle Kraft voraus!

Der Vaporizer Markt boomt – Dampfen ist angesagt und wird zunehmend beliebter. Doch wer sich hier nicht auskennt, hat schnell den Überblick verloren. Mittlerweile gibt es Vaporizer für jede erdenkliche Lebenslage. Ob zu Hause oder unterwegs, der Hype ums Verdampfen reißt einfach nicht ab.

Doch Dampf ist nicht gleich Dampf. Während handelsübliche E-Zigaretten nur mit flüssigen Liquids arbeiten, können Vaporisierer in der Regel auch mit Kräutern, Ölen oder Harzen befüllt werden. Das macht sie vor allem auch für medizinische Anwendungen mit Cannabis interessant, die seit Beginn 2017 in Deutschland erlaubt sind.

Doch welcher Kräuter-Verdampfer passt eigentlich zu mir? Welches ist der beste Vaporizer? Sind Vaporizer schädlich?
Findet es raus und lest hier im Test weiter! Wir geben euch einen Einblick in die Welt der  besten Verdampfer des Jahres 2017. Egal ob Tischgerät oder mobile Taschenvariante, wir helfen euch eine Wahl zu treffen!

Die neuen tragbaren Vaporizer – Auf geht´s

Der MIGHTY Vaporizer

Der MIGHTY von Storz und Bickel spielt in der absoluten Oberliga der Kräuter-Verdampfer. Er ist ein mobiles und starkes Kraftpaket mit allerbester Dampfqualität. Er verdampft Kräuter und Öle  und hält durch 2 leistungsstarke Lithium-Ionen Akkus länger durch als die meisten portablen Geräte. In weniger als 2 Minuten heizt er von 0 auf 210°, so dass ihr zügig loslegen könnt.
Nette Gadgets sind das Display mit aktuellsten Informationen über Temperatur und Akkufülle, die leichte und intuitive Bedienbarkeit , sowie der automatische Stand-by Modus mit dem ihr euch immer sicher fühlen könnt, solltet ihr doch einmal vergessen das Gerät auszuschalten.
Mit sportlichen 230g und den stattlichen Maßen von 14 x 8 x 3 cm³ gehört der MIGHTY Verdampfer zwar nicht zu den kleinsten Geräten, dafür hält das Made in Germany Produkt von Storz und Bickel was es verspricht. Die ca. 290€ für den MIGHTY sind in jedem Fall gut angelegt. Dafür kommt er auch mit viel praktischen Zubehör wie Kräutermühle, Reinigungspinsel, Ersatzsiebe, einer praktischen Einfüllhilfe und ein Tropfenkissen zur Verwendung von Ölen daher. Für viele  bester mobiler Vaporizer am Markt.

PAX 3

Mit im „mobile Vaporizer Test“: Schnell, edel, PAX 3. Bei der dritten Generation des unglaublich erfolgreichen PAX Vaporizers haben die Entwickler wirklich noch einmal einen drauf gesetzt. Schönes Design, intuitive Bedienung und schneller Einsatz schon nach 15 Sekunden. Er ist zweimal so stark und leistungsfähig, wie sein Vorgänger der PAX 2 liegt gut in der Hand mit fantastischen 3 x 2,1 x 9,8 cm3.
Der PAX 3 Vaporisator kann für getrocknete Kräuter und konzentrierte Flüssigkeits-Extrakte verwendet werden und liefert sauberen dichten Dampf. Dabei verfügt er über einige äußerst nette Funktionen. Näherst du dich z.B. mit deinen Lippen, heizt er sich auf. Legst du ihn weg, kühlt er sich ab. Er teilt dir seine Einsatzbereitschaft mittels Vibrationsmodus mit und LEDs beleuchten den Akkuladezustand. Dafür musst du ihn nur einmal leicht schütteln. Zudem kannst du diesen Verdampfer mit der PAX Vapor App aus dem App – oder Play Store eigens für dich anpassen. Ob mild oder stark, die Temperatur regelt das. Mal kein Handy zur Hand? Auch kein Problem, da der PAX 3 vier Grundeinstellungen am Gerät ermöglicht. Dieser Verdampfer kommt mit viel Equip daher: Verschiedene Mundstücke, Siebe, Pflegeset, Ladezubehör und Multi-Tool zählen dazu.
Neben dem MIGHTY ist der PAX 3 einer der besten Vaporizer am Markt. Tolle Qualität, die nun wirklich keine Wünsche offen lässt. Trotz der 260€, klare Kaufempfehlung!

FireFly2 Vaporizer

Wow, mit deutlich über 300€ einer der teuersten Verdampfer am Vaporizer Markt. Hält er denn auch was er verspricht?
Mit dem Firefly 2 wird’s leichter, kleiner und deutlich länger. Nicht nur dank der 2 Akkus im Lieferumfang. Das stylisch durchdachte Gehäuse ist aus hitzebeständigem hochwertigem Material und ein Sichtfenster aus Glas zeigt euch was gerade so dampft. Dies können übrigens Kräuter oder Öle sein, die ihr die Kammer packt. Der Geschmack ist sauber und äußerst anständig. Binnen 3-5 Sekunden seid ihr startklar. Mit den Berührungssensoren könnt ihr mit etwas Übung die Temperatur direkt am Gerät kontrollieren und somit die Dampfstärke individuell regeln. Optional geht dies auch über die Smartphone App, die ihr mit iOs oder Android nutzen könnt. Im Vergleich zur App vom PAX 3 ist hier allerdings noch nicht so viel los.
Mit beim Kauf dabei: Tropfenkissen für Konzentrate, Reinigungsutensilien, extra Akku, Ladestation und USB 3.0 Kabel. Letzteres macht euch das Laden über jedweden USB-Anschluss  noch bequemer.
Fazit: Ziemlich teuer, aber jeden Cent wert. Wem der Preis nicht so schmeckt, greift besser zum MIGHTY Vaporizer oder PAX 3.

Arizer Solo

Der Arizer Solo Vaporizer kommt von der kanadischen Firma Arizer Tech daher, die hier einen wirklich soliden mittelpreisigen Handvaporizer auf dem Markt gebracht hat. Er verdampft Kräuter, Öle und mit dem mitgelieferten Potpourri-Aufsatz sogar Blüten für angenehme Düfte. Das Gehäuse ist schlicht und modern, die Bedienung intuitiv und wirklich sehr simpel. Es gibt nur 2 Knöpfe mit denen ihr das Gerät einschaltet und regelt, plus eine LED Skala für Temperatur und Status. Der Arizer ist leider nicht so fix unterwegs, wie PAX 3 und Firefly 2. Er schafft es aber noch in unter 2 Minuten auf seine Maximaltemperatur von 210°C aufzuheizen. Die Leistung wird übrigens über einen Lithium-Ionen Akku erbracht, der zwar bis zu 2h verspricht, dann aber eine relativ lange Ladezeit von bis zu 4h benötigt. Zum Glück verfügt der Verdampfer über eine Abschaltautomatik, die nach 12 Minuten greift.
Besonderes Gadget des Arizer Solo: Er arbeitet mit Glasmundstücken für sauberen, unverfälschten Geschmack. Im Standard-Umfang sind ein gebogenes und gerades Mundstück enthalten mit dem ihr auch die Kräuterkammer befüllen müsst.
Die Mischung aus langer Nutzungsdauer, Handlichkeit und einfacher Bedienung macht diesen Vaporizer zu einem grundsoliden Gerät. Für Einsteiger ist er auf jeden Fall zu empfehlen. Wer etwas mehr Qualität und Komfort, sucht nimmt lieber den PAX 3 oder MIGHTY Vaporizer.

PAX 2

Der PAX 2 ist die zweite Generation des PAX, eines der meistverkauften Handgeräte am Markt der Vaporizer. Im Vergleich zu seinem Vorgänger wurde er noch einmal deutlich leichter und schlanker.
Er vereint schlichtes Design mit hochmoderner Technik, verpackt in einem stabilen, hochwertigen Aluminiumgehäuse. Mit dem austauschbaren Mundstück und der intelligenten Lippen-Sensorik, liefert er beste Dampferlebnisse mit getrockneten Kräutern. Qualität auf den Punkt gebracht, könnte man sagen. Aber leider nicht für Öle geeignet.
Er verfügt über vier Temperatur-Stufen, die euch den Geschmack und Härtegrad des Dampfes individuell einstellen lassen. Ist der Verdampfer nach ca. 1h leer, wird er über die USB-Schnittstelle wieder aufgeladen. Ein Schütteln verrät euch den aktuellen Ladezustand, der euch über eine LED-Leiste angezeigt wird.
Mit seinen kleinen Maßen von 9,8 x 3,1 x 2,2 cm3 bei gerade einmal 90g Eigengewicht passt der PAX 2 Vaporizer nun wirklich in jede Tasche und wird zum treuen Begleiter. Aber nehmt euch lieber eine Powerbank mit und ihr habt länger Freude bei euren Außeneinsätzen. Fazit: Kann man guten Gewissens kaufen. Noch länger dampfen, bei verbesserter Qualität, geht dann mit dem Nachfolger PAX 3.

Flowermate V5.0

Der Flowermate V5.0 passt locker in die Hand und ist mit den Abmaßen von 6 x 2 x 10 cm2 ein recht kompaktes Gerät.  Mit unter 100 € gehört er zu den preiswerteren Modellen der Vaporizer Szene, wobei er sich in Sachen Preis-Leistung nun wirklich nicht verstecken muss. Damit ist er ideal für Einsteiger geeignet, die das Vapen mit einem günstigeren Einsteiger-Modell erst einmal probieren wollen.
Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 2 Stunden, liefert er relativ langes Vergnügen. Die anschließende Ladezeit dauert dann dann ca. 3h. Solltet ihr ihn beim Dampfen einmal vergessen haben, kein Problem. Dieser Vaporizer schaltet sich automatisch ab, was den Akkufüllzustand zusätzliche Schonung verschafft.
Er verfügt über 3 Temperaturstufen von 196°C, 204°C, 214°C, die für den ersten Genuss völlig ausreichend sind. Damit bekommt er Kräuter sogar dunkelbraun, was aber nicht jedermanns Geschmackssache ist. Gedampft wird mit einem Glasmundstück, welches ihr einfach und schnell im Flowermate verschwinden lassen könnt. Damit sieht er dann eher wie ein unauffälliges Ladegerät aus und ist im mobilen Einsatz unheimlich diskret.
Wer sich nicht sicher ist, ob er einen Vaporizer kaufen möchte, macht beim Flowermate V5.0 eigentlich erst einmal nichts verkehrt. Profis, denen die Wahlfreiheit über Dampftemperaturen und -qualität aber heilig sind, lassen besser die Finger davon. Sie sollten lieber zu den hochpreisigen Modellen wie dem MIGHTY oder PAX 3 greifen.

Focusvape Pro

Der elegante, schlanke und schwarze Focusvape Pro von iFocus Technology ist ein neuer vielversprechender Vaporizer am Markt der aktuellen Verdampfer-Geräte. Er ist für getrocknete Kräuter geeignet, die sich einfach in die Keramik-Heizkammer füllen lassen. Dadurch ist schmackhafter und unbedenklicher Dampf garantiert.
Der Focusvape Pro ermöglicht eine stufenlose Temperatur-Einstellung von 80°C bis 240°C, die einfach und intuitiv am Gerät per Tastendruck reguliert werden kann. Somit ist er besonders für Leute interessant, die gerne selbst ihre Einstellungen treffen wollen. In weniger als einer Minute hat er seine maximale Temperatur erreicht. Ein OLED-Display zeigt hierzu die aktuellsten Werte des Vaporizers an. Ist das Gerät einmal leer kann es per USB-Kabel oder aber mit einem externen Akku-Ladegerät geladen werden, denn der Focusvape Pro gehört zu den wenigen Verdampfern, deren Akku entnommen und eigenständig gewechselt werden kann.
Zum weiteren Standard-Lieferumfang gehören ein Reinigungsset, Siebe, sowie zwei hochwertige Glasmundstücke. In Kombination mit dem „iFocus Bubbler“ ermöglicht er sogar die noch reinere Wasserfiltration.
Wer auf hochwertige und unbedenkliche Materialien steht, ist mit dem Focusvape Pro gut beraten. Ein guter Vaporizer mit sauberem Preis-Leistungsverhältnis.

WISPR 2

Zugegeben, der WISPR 2 von Iolite hat optisch eher etwas von einem Walkie-Talkie zu tun, dabei sollte man von seinen Äußerlichkeiten nicht gleich auf seine inneren Werte schließen. Denn die können sich nämlich sehen lassen und sind recht einzigartig am Markt der Vaporizer. Der WISPR 2 gehört zu den wenigen gasbetriebenen Modellen der Vaporisierer-Szene. Also nie wieder Ladekabel. Aber bitte Gas nicht vergessen!
Der Vaporizer wird mit Butangas an der Unterseite des Gehäuses befüllt, ähnlich der Befüllung eines Feuerzeugs.  Ob er voll ist, seht ihr an dem durchsichtigen Fenster der Butangas-Anzeige. Anschließend werden die getrockneten Kräuter in die recht kleine, aber noch ausreichende Kräuterkammer gefüllt und das Gerät über den seitlichen Schalter gestartet. Danach heizt sich der WISPR2 binnen ca. 1 Minute auf die konstante Temperatur von 190°C auf und los geht`s.
Geschmacklich völlig in Ordnung und frei von Butan. Dennoch sollte man nach der Gas-Befüllung nicht sofort loslegen, da einige Nutzer dann noch von leichtem Geruch berichtet haben.
Fazit: Wer Outdoor-Aktivitäten ohne Stromanschluss geplant hat, ist bei WISPR 2 an der richtigen Stelle und sollte sich dieses Modell durchaus zulegen. Auch wenn er nun nicht zu den besten Vaporizer-Modellen des Marktes zählt, hat er sehr wohl seinen Komfort. Wohl bekomms!

G-Pen Elite

Der G-Pen Elite ist nur für Kräuter (Dry Herb) geeignet und verfügt über ein neues 360°C Keramik-Heizelement für schnellen, effizienten Dampf. Der Vaporizer hat ein schwarzes, formschönes Gehäuse und die Marke G-Pen des amerikanischen Hersteller Grenco Science hat schon so einige Promis in seinen Bann gezogen. Wer sich dem nicht entziehen kann, der greift besser gleich zu.
Sein LED Display verrät euch die aktuelle Temperatur und den Akkuladezustand. Mittels Knopfdruck kann die Temperatur sogar stufenlos zwischen 93°C und 220°C eingestellt und an eure individuellen Bedürfnisse und die verwendeten Kräuter angepasst werden. Der Gesamteindruck ist hochwertig, die Verarbeitung sehr gut. Die Zeit der Erwärmung liegt hierbei sogar unter einer halben Minute.
Allerdings geraten die Kräuter bei dem G-Pen baubedingt durch den relativ kurzen Dampfweg zur Brennkammer in heißerer Luftströme. Daher wird ihm manchmal das Wort „Konduktion“, also gewissermaßen die teilweise Verbrennung der Kräuter nachgesagt, statt der oft gewünschten „Konvektion“, dem Prinzip des sauberen Dampfes. Wen das aber nicht reizt und stört, dem sei gesagt, dass der Elite seine Aufgabe ansonsten sehr gut erfüllt. Für ihn sprechen die durchschnittlich guten Ratings und der adäquate Preis. Qualitativ besser geht es aber mit dem MIGHTY oder PAX 3 Vaporizer.

Tisch-Vaporizer – Willkommen zu Hause

Volcano Classic

Groß, größer, Volcano! Der Volcano Classic Vaporizer von Sturz und Bickel ist wohl einer der bekanntesten, beliebtesten und der beste Tisch Vaporizer den der Verdampfer-Markt zu bieten hat. Er eignet sich für die für die Verdampfung von Kräutern, Gewürzen, Ölen und wird damit auch gerne in der Aromatherapie eingesetzt. Ein echtes Kraftpaket alla Made-in-Germany und frei von billigen Teilen aus Fernost. Die Materialien sind hitzebeständig, hochwertig und verfälschen nicht den Geschmack. Das patentierte Heizungssystem sorgt für eine schonende Erwärmung und vermeidet eine Verbrennung eurer Kräuter. Das liefert leckeren, sauberen Dampf,  mit 3-4x höherer Effizienz im Vergleich zu anderen Geräten.
Die Bedienung des Volcano Vaporizer ist zudem wirklich sehr simple. Einfach anschalten, 2-5 Minuten aufheizen lassen, Kräuter in die Füllkammer packen, Ballon aufsetzen und schon geht’s los. Wer mag kann den Dampf auch gerne eine Weile im Ballon abkühlen lassen und später  genießen.
Beim Preis bitte Augen zu und durch. Billig ist er wirklich nicht. Aber Qualität kostet nun mal ihren Preis und wer langfristig Spaß haben möchte, sollte in diese investieren.

Arizer Extreme Q Vaporizer

Gute Vaporizer als Tischgerät gibt es tatsächlich noch für den etwas schmaleren Taler. Mit dem Extreme Q des kanadischen Herstellers Arizer wurde der beliebte Vorgänger noch einmal ordentlich aufgemotzt. Dieser Verdampfer schafft frische und getrocknete Kräuter, sowie Öle mit einen für euch frei wählbaren Temperaturbereich von 50°C bis 260°C.  Hierbei sorgen 3 Temperatursensoren für immer gleichbleibende Einstellungen und damit gleichwertige, gute Qualität beim Dampfen. Die vormals oft kritisierten Geräusche während des Vaporisierens wurden entfernt, so dass er deutlich leiser läuft. Ihr könnt ihn übrigens mit zwei verschiedenen Modi betreiben. Wollt ihr die Inhalation über den Ballon, kein Problem.  Ballon-Aufsatz drauf und los geht’s. Mögt ihr lieber den direkt Kontakt, wie bei ein Schischa, könnt ihr den Schlauchaufsatz benutzen. Nettes Gadget oben drauf, der Extreme Q bringt noch einen Potpourri-Aufsatz mit, der euch feinste Duftaromen in eurer Heim zaubern wird.
Wollt ihr noch mehr? Kein Problem, denn dem leistungsstarken Keramikheizelement wird Langlebigkeit prophezeit, was der Hersteller mit lebenslanger Garantie quittiert. Der Rest des Gerätes hat 3 Jahre und die Abschaltautomatik des Extreme Q sorgt für zusätzliche Sicherheiten.
Wer nicht mehr als 200€ für einen Tisch-Vaporizer ausgeben kann und möchte, ist mit dem Arizer Extreme Q sehr gut beraten. Einfach machen! Fernbedienung inklusive.

Plenty Vaporizer

Ein bisschen seltsam sieht er ja aus der Plenty, mit seiner analogen Temperatur-Anzeige und dem geschwungen Edelstahlschlauch. Das soll aber nicht den Blick auf die inneren Werte des Plenty Vaporizer von Storz und Bickel trüben. Denn die Macher des fantastischen Volcanos haben sich mit diesem Verdampfer auf ihre Basics besonnen. Back to the roots – quasi. Keine unnötigen Funktionen, Blinke-LEDs oder Knöpfchen. Bei dem Plenty Vaporizer steht die Leistung im Vordergrund und die ist wirklich sehr ordentlich. Es schmeckt sauber, lecker und unverfälscht, egal ob ihr getrocknete Kräuter oder Öle verwendet. Die geschwungen Schläuche aus Edelstahl sorgen für eine zusätzliche Kühlung, die euch die Atemwege schont. Also bitte nicht verbiegen.
Die Technik des Geräts ist dank Storz und Bickel natürlich sehr hochwertig, effizient und sicher. Letzteres wird durch die integrierte Abschaltautomatik des Vaporisierers zusätzlich unterstützt.
Der Plenty Vaporizer ist für alle geeignet, die das Verdampfen gerade beginnen,es einfach und simpel mögen oder aber Angst haben etwas falsch zu machen. Denn das ist wirklich nicht möglich. Wer allerdings nach mehr Funktion giert, der sollte lieber in den großen Bruder Volcano investieren.

Volcano Digit

Der Volcano Digit ist wie sein Partner Volcano Classic vom gleichen allerbesten Design. Sturz und Bickel haben sich hier selbst übertroffen und eine ausgesprochen solide und hochwertige Gerätefamilie aufgebaut. Made in Germany wird auch beim Volcano Digit groß geschrieben. Beste Funktionalität, praktisches und hochwertiges Design, sowie satte Funktionen.
Im Vergleich zum Classic bietet der Digit eine große LED Anzeige, die euch über die aktuellen Temperaturen auf dem Laufenden hält. Mittels der + und – Tasten könnt ihr außerdem die für euch gewünschte Temperatur im Bereich zwischen 40°C und 230° C frei einstellen. Die Temperaturstabilität des Gerätes ist enorm und sorgt für gleichbleibende Dampfqualität.
Mit dem Volcano Digit dampft ihr Kräuter oder Öle. Auch hier ist der Verdampfer binnen weniger Minuten startklar und liefert hervorragende Dampfqualität, die ihr mit einem aufgesetzten Ballon sammelt, um ihn anschließend entspannt inhalieren zu können.
Etwas sicherer ist er auch, da der Digit gegenüber dem Classic eine Abschaltautomatik besitzt, die ihn abschaltet, sofern ihr ihn einmal vergessen solltet.
Fazit: Wer das nötige Kleingeld hat, sollte den Volcano Digit unbedingt kaufen! Nicht umsonst ist der Modell Volcano einer der Besten am Markt und im Vaporisator Test ganz vorne dabei. Wem das zu viel ist und wer die LED-Anzeige nicht braucht, kommt mit seinem Kollege Volcano Classic etwas günstiger.

Vaporizer FAQ

Was ist ein Vaporizer?

Ein Vaporizer, auch Vaporisierer oder Verdampfer genannt, ist ein technisches Gerät zur Verdampfung verschiedenster Wirkstoffe wie z.B. Kräuter, Öle oder Wachs. Meist werden hierzu nur bestimmte Temperaturen bei der Erwärmung der Substanzen verwendet, um eine  Verbrennung zu vermeiden und klaren, sauberen Dampf ohne die schädlichen Verbrennungsstoffe zu erhalten.

Wie funktionieren Vaporizer?

Zunächst einmal sei gesagt, dass es hierzu verschiedene Modelle und Ausführungen von Vaporizern gibt, die dadurch auch unterschiedlich funktionieren. Mobile Handgeräte sind zum Beispiel oft batterie- oder gasbetrieben und somit für den mobilen Einsatz ausgelegt. Die größeren Tischgeräte hingegen, verwenden den standardmäßigen Netzanschluss und haben dadurch natürlich andere Optionen. Allen Vaporisierern gemein, ist ein Brennelement, meist keramisch, welches die entsprechenden Temperaturen für die Erhitzung der Substanzen bereitstellt. Je nach Modell befinden sich die Substanzen im direkten oder indirekten Kontakt mit dem Brennelement und werden entsprechend der gewählten Temperatur verdampft. Der direkte Kontakt findet meist in den günstigeren Modellen Anwendung und wird als Konduktion  (engl. Conduction) bezeichnet, wobei die Substanzen meist schneller erhitzt werden. Allerdings sind eben durch diesen direkten Kontakt vermehrt gesundheitsschädliche Stoffe im Dampf enthalten, was oft nicht gewünscht ist. Die teureren Modelle haben sich auf das Prinzip der Konvektion (engl. Convection) spezialisiert, wobei die Substanzen indirekt über einen heißen Luftstrom erhitzt werden. Diese die Gesundheit schonende Extraktion ist vor allem bei medizinischen Anwendungen gewünscht und erforderlich. Der Dampf selbst wird dann je nach Ausführung des Vaporizers über Mundstücke und Schläuche inhaliert. Hochpreise Tischgeräte bieten aber auch Sammelbehälter an, die z.B. in Form eines Ballons den Dampf auffangen und Party-Spaß versprechen.

Wie riecht der Dampf eines Vaporizers?

Im Vergleich zum Rauchen ist kein derartiger Rauchgeruch zu erwarten, da Vaporizer eigentlich nicht verbrennen sollen. Je nach verwendetem Gerät ist jedoch nicht auszuschließen, dass ein leichtes Aroma in der Luft liegen kann und das natürlich entsprechend der verwendeten Substanzen. Da  Vaporisierer in der Aromatherapie Anwendung finden, ist dieser Effekt sogar manchmal wünschenswert. Allerdings solltet ihr eure Substanzen nie verbrennen lassen, denn dann kann es schon einmal rauchig qualmen. Gerade günstigere Verdampfer mit direkten Kontakt zwischen Substanz und Heizelement, können hierzu neigen.

Sind Vaporizer legal?

Der Besitz eines Vaporizers als „Rauch“- bzw. Inhalationsgerät ist nicht verboten – also ja, Vaporizer sind in Deutschland legal. Auch ist das Verdampfen von natürlichen Kräutern wie Kamille, Minze, Lavendel, die beispielsweise in der Aromatherapie Anwendung finden, völlig legitim. Im Januar 2017 hat der deutsche Bundestag sogar die Legalisierung von Cannabis für schwerkranke Menschen beschlossen. Cannabis ist damit nun verschreibungspflichtig erhältlich, so dass sich Vaporizer als gesundheitsschonende Alternative für die Schmerztherapie geradezu anbieten.
Für Privatpersonen bleibt der Besitz und die Verwendung von Cannabis in Deutschland weiterhin illegal.

Ist es schwierig einen Vaporizer zu bedienen?

Die Bedienung eines Vaporizers ist in der Regel nicht schwer und geht nach wenigen Anwendungen locker von der Hand. Aber auch hier hängt dies natürlich immer auch vom verwendeten Modell ab. Viele Hersteller von hochpreisigen Modellen haben sich z.B. auf eine simple und intuitive Bedienung spezialisiert und liefern je nach Modell verschiedene Werkzeuge und Hilfsmittel dazu, welche z.B. das Mahlen der Kräuter oder aber die Reinigung deutlich erleichtern. In jedem Fall, sollte bezüglich des Heizelements immer aufgepasst werden. Es besteht bei unsachgemäßer Handhabung Verbrennungsgefahr.

Sind Vaporizer laut?

Nein, nicht wirklich. Sicherlich wird das ein oder andere Modell etwas lauter Brummen oder blubbern, aber grundsätzlich sind die Hersteller auf leise Funktionalität bedacht.

Was ist die optimale Temperatur?

Da jeder Vaporisierer anders ist, gibt es nicht die eine optimale Temperatur. Außerdem hängt diese meist mit dem verwendeten Wirkstoff zusammen und kann je nach Beschaffenheit variieren. Der Volcano Classic Vaporizer deckt z.B. den recht großen Temperaturbereich von 130°C – 230°C ab.
Viele Anfänger begehen aber oft den Fehler, mit zu hohen Temperaturen einzusteigen, welche dann im schlimmsten Fall zur Verbrennung der Substanzen führen. Wichtig ist es, sich im Vorfeld zu informieren. Dies geht unter anderem über zahlreiche Blogs und Foreneinträge. Mittlerweile liefern aber auch viele Hersteller entsprechende Temperaturtabellen mit.

Wozu ist die Temperaturkontrolle?

Die Temperaturkontrolle bzw. -einstellung regelt die Qualität des Dampfes. Höhere Temperaturen erzeugen meist einen dichteren Dampf, erhöhen aber gleichzeitig das Risiko der Verbrennung der Substanzen. Niedrigere Temperaturen machen das Dampfen meist angenehmer für Lunge und Hals. Deswegen ist eine variable Temperatureinstellung für viele Anwendungen unabdingbar.
Weiterhin bemühen sich die Hersteller gerade bei teureren Modellen um exakte Ausführung der Soll-Temperatur für gleichbleibende Dampfqualität, wobei sie mit viel Kontroll-Sensorik automatisch nachregeln.

Müssen Kräuter gemahlen werden?

Nicht unbedingt, aber durch das Mahlen der Kräuter entstehen deutlich kleinere, feinere Partikel und damit mehr Fläche für den Vorgang des Vaporisierens. Die Qualität des Dampfes und dessen Effizienz können damit drastisch gesteigert werden. Der Dampf wir aromatischer und leckerer. Einige Hersteller liefern bereits spezielles Zubehör mit, was das Mahlen stark vereinfacht.

Wann ist die Füllung des Vaporizers aufgebraucht?

Je nach Füllmenge entscheidet sich dies meist über den Geschmack, der Dampfqualität oder aber das Aussehen der verwendeten Kräuter, was je nach Anwender und dessen Vorlieben variieren kann. Einige Nutzer mögen es z.B. noch mit braun-gefärbten Substanzen zu dampfen.
In jedem Fall sollte der Vaporizer aber neu befüllt werden, wenn zwischenzeitlich gar kein Dampf mehr kommt und ihr gar nichts zieht oder aber der Dampf sogar schon verbrannt schmeckt/riecht.

Wie wird ein Vaporizer gereinigt?

Das hängt stark davon ab, um welches Modell es sich handelt und wie dies der Hersteller vorgibt. Die meisten tragbaren mobilen Geräte erfordern keine aufwändige Reinigung und werden meist ausgeklopft. Hersteller der etwas teureren Modelle liefern meist einige nützliche Utensilien mit, die den Reinigungsvorgang erleichtern. Eine Reinigung macht sich bezüglich der Dampfqualität eures Gerätes aber immer bezahlt.